Die Krise demokratischer Legitimität hat eine epistemische Dimension: Bürger erleben, dass ihre Anliegen im politischen Prozess verschwinden — nicht weil Beteiligung fehlt, sondern weil die Rückkopplung zwischen Diskurs und Entscheidungsbegründung nicht sichtbar ist. Schwa adressiert genau diese Lücke.
Schwa erzeugt ein versioniertes, öffentlich einsehbares Befunddokument, das zeigt, welche Bedürfnisdimensionen ein Beschluss aufgegriffen hat — und welche nicht. Das Signal ist unabhängig vom Format der Beteiligung und komplementär zu bestehenden Qualitätsinstrumenten.
Das System ist operational. Der erste Studienfall — die Galeria-Nachnutzung in Mainz — ist öffentlich dokumentiert und methodisch prüfbar. Die Architektur ist auf kommunale Pilotfälle ausgelegt und erprobt.
Finanzierung für den Übergang vom Studienfall zum ersten echten Pilotfall — mit einer realen Gemeinde, echten Bürgerdaten und begleitender wissenschaftlicher Evaluation. Wir suchen keine Skalierung, sondern methodisch saubere Vertiefung.